Donnerstag, 5. Februar 2015

Max schreibt – Einblick in die Geschichte des Romans

Heute ein etwas kürzerer Blogeintrag, dafür dient er einem guten Zweck. Was nun nämlich folgt ist der buchlose Klappentext meines noch nicht veröffentlichten Romans. Der schriftliche Teaser meines anstehenden Werkes. Die virtuelle Storybeschreibung meines gerade entstehenden Buches.
Kurz: Werbung.
Und zwar Werbung für ein Buch, welches selbstverständlich mit grandioser Handlung, tiefgehenden Charakteren und literarischer Finesse aufwarten wird. Gut gemeinter Ratschlag deshalb: Kauft es, wenn es rauskommt. Das ist in jedem Fall eine exzellente Idee. Ich will nur euer Bestes (euer Geld).

Spaß beiseite, Werbung machen Marketingleute und da ich ein angehender Autor bin, ist das nicht mein Ressort. Ich gebe euch lediglich einen Einblick in das, was ich zurzeit schreibe, anstatt so etwas schnödes wie Werbung zu machen.
Ich möchte niemandem die Katze im Sack verkaufen. Eigentlich möchte ich gar keine Katze verkaufen, sondern ein Buch. Und da man das nicht nach dem Einband beurteilen soll, sollte ich wohl ein bisschen davon erzählen, was sich zwischen den Buchdeckeln befindet. Dann könnt ihr selber entscheiden, ob ihr euch darauf freuen oder es dankend liegen lassen wollt. (Kleine Gedankenstütze: natürlich ist es Ersteres.)

Wer meinen grandiosen Erstling "Die Hexe von Dunner" kennt, kann an dieser Stelle freudig die Arme in die Luft werfen. Der neue Roman, welcher zurzeit noch unter dem Arbeitstitel "Sonnenschloss" läuft, spielt in der gleichen Welt. Aber damit nicht genug: Auch gibt es ein Wiedersehen mit Avar und Rassa, die bereits in der "Hexe" die Protagonisten waren.

Wer die "Hexe" (noch) nicht kennt, dem sei hier geraten, das schleunigst nachzuholen. Schleunigst. Alsbald. Unverzüglich. Los jetzt. (klick mich)

Fertig? Dann kann's weitergehen.

Zum Inhalt:

Nachdem Avar die letzten zehn Jahre als Verstoßener auf einer Insel für Verbrecher verbrachte, wird er unerwartet in sein Vaterland zurückgeholt. Grund dafür ist eine Expedition, an der er teilnehmen soll und die von seinem alten Freund Rassa angeführt wird. Die Reisegemeinschaft besteht aus einer Mannschaft von Gardisten, einer Kapitänin und ihrer Crew, einem Kartographen samt Lehrling, einem Leutnant, einem Fähnrich, Rassa und schließlich dem zurückgekehrten Avar, der überraschend wieder in seinen ehemaligen Stand als Ritter erhoben wird. Damit die Ritterehre wieder hergestellt werden kann, bekommt er außerdem einen Knappen zugewiesen, und zwar einen jungen Adeligen namens Anselm.

Als ein Teil dieser illustren Truppe macht Avar sich zur Königsinsel auf, die in der Mitte Kalgurs liegt. Auf dieser Insel befindet sich ein Berg und auf diesem Berg eine Stadt - warum sie dorthin müssen, erfährt er zunächst nicht (und ihr an dieser Stelle auch nicht, tut mir leid). Er kann nur in Erfahrung bringen, dass Krieg ausbrechen wird, wenn die Gruppe ihren Auftrag nicht erfüllt. Und Avars Aufgabe in dem Ganzen lautet: Überlebe - und sorge dafür, dass die anderen das auch tun.

Zeitgleich taucht eine seltsame Priesterin namens Ghira in Kalgur auf, deren Ziel ebenfalls die Königsstadt ist. Dafür geht sie nicht nur durch die Schatten, sondern auch über Leichen. Ob ihre Wege sich kreuzen, wieso so hohes Interesse an der Königsstadt herrscht und welche Gefahren auf der Reise dorthin lauern, darüber werdet ihr wohl erst Kenntnis erlangen, wenn ihr den Roman lest. Aber das wird bald möglich sein, also keine Sorge.

Das sagte der gute (und ihr wisst, dass er gut ist) George R.R. Martin auch schon des öfteren, insofern stehe ich da in ganz großer Tradition. Ich verspreche aber, dass ich schneller sein werde. Wer weiß wovon ich schreibe, weiß auch, dass das gar nicht so schwierig ist. Also das mit dem "schneller sein" - na gut, der Rest ist auch kein Hexenwerk.

Darüber hinaus möchte ich noch erwähnen, dass die Story auf den ersten Blick so klassisch anmuten mag, weil sie das auch ist. Die gute, alte Heldenreise bekommt ein weiteres Kapitel spendiert. Natürlich wird das "Sonnenschloss" aber nicht ein lauer Aufguss von Altbekanntem - ich hege den Anspruch, euch, liebe Leser, an der einen oder anderen Stelle doch noch zu überraschen. Habe mir deshalb auch neue Sachen ausgedacht. Gar kein Problem.

Ich hoffe, dass ich euch damit ein erstes Bild vermitteln (und euch böse anteasern) konnte und wünsche euch ein schönes, nahendes Wochenende. Nächste Woche erzähle ich, wie ich "Autorität" von Jeff VanderMeer, den zweiten Band der Southern Reach-Reihe, finde. Damit habe ich gerade angefangen.

In diesem Sinne: Alles wird gut.

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