Donnerstag, 19. Februar 2015

Stand der Dinge - Februar '15

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass sich in den letzten Wochen ein paar Dinge auf meinem Blog und in meiner gesamten Internetpräsenz geändert haben. Für den nicht so aufmerksamen Leser werde ich hier die wichtigsten Infos noch einmal zusammenfassen und im Anschluss einen Ausblick auf die kommenden Monate geben. (Und, Action!)

Es begibt sich gegen Frühling 2013, dass Maximilian Robert Winkel sich dazu entscheidet, ein Buch zu schreiben. Ein halbes Jahr später bemerkt er, dass das ganz schön viel Arbeit ist - und ganz schön lange dauert. In seinem jugendlichen Ehrgeiz wünscht er sich allerdings, dass seine Arbeit erste Früchte tragen soll. Also beschließt er, einen Kurzroman vorzuschieben. Das ist etwas weniger Arbeit und vor allem schneller fertig - zwei Punkte, die Maximilian sofort überzeugen. Der Kurzroman "Die Hexe von Dunner" erscheint also Ende 2013 im Amazon-Kindle-Programm. Nicht schlecht, denkt er sich, und wendet sich wieder seinem ersten Projekt zu.

Ende 2014 fällt ihm auf, dass er nach über anderthalb Jahren noch lange nicht so weit ist, wie er gern wäre, und auch nicht so weit, wie er sein könnte. Es geht schleppend voran, immer wieder korrigiert und überarbeitet er bereits geschriebene Passagen, kommt nicht weiter. Es sieht schlecht aus, für unseren Max. Aber dann die Erleuchtung: ein Plan muss her.

Mit der Jahreswende 2014/2015 arbeitet Maximilian ein klares Ziel und ein gutes Konzept aus. Er fängt wieder an zu schreiben: Und es geht besser voran, als je zuvor. Plötzlich ist es Februar 2015 und er setzt sich hin, um seinen Stand der Dinge zu schreiben...

Stand der Dinge ist: Ich bin bei dreißig Kapitel und fast sechshundert Buchseiten angekommen. Ich habe so um die sechs bis sieben Kapitel noch vor mir, dann ist es fertig. Die Deadline dafür ist Mitte März und die werde ich auf jeden Fall einhalten. Keine falsche Versprechen (vor allem - wem sollte ich überhaupt etwas versprechen wollen?) und keine Selbstüberschätzung. Ab Mitte März wende ich mich dann dem zweiten Entwurf zu. Was das ist?

Nun, der erste Entwurf ist die erste Fassung des Romans. Von der ersten bis zur letzten Seite sind alle geschrieben, es ist fertig. Aber ist es wirklich fertig? Natürlich nicht. Fehler müssen korrigiert, schwammige Formulierungen ausgefeilt, Charakterentwicklung noch einmal vertieft und mittelgute Szenen in prächtige verwandelt werden. Das klingt nach viel Arbeit, aber erfahrungsgemäß ist das relativ schnell geschafft. Zumindest für mich (beim Lektor sieht das anders aus). Stellt es euch wie eine Vase vor: Sie ist getöpfert und die Form ist fertig, jetzt muss man sie nur noch anmalen. 

Den zweiten Entwurf werde ich dann im April an eine handvoll eifriger Testleser reichen. Anschließend dürfen diese einen kleinen Fragenkatalog ausfüllen und anhand der Ergebnisse werde ich mich an den letzten Feinschliff setzen.

Dann ist es fertig. Und zwar wirklich. Was anschließend mit dem Manuskript passiert, wird sich wohl erst im Mai entscheiden. Eine eBook-Veröffentlichung wird auf jeden Fall folgen, so viel kann ich versprechen. Über Verläge und solchen unnützen Firlefanz kann man dann reden. Meine Energien fokussieren sich derzeit ausschließlich auf die Fertigstellung des Buches.

Das ist also der Stand der Dinge. Es läuft gut, mit dem Buch, und es läuft gut, mit dem Plan. Apropos Plan: wo ich schon dabei war, meine schriftstellerische Zukunft zu über- und durchdenken, habe ich nicht im Mai aufgehört, sondern direkt bis zum Jahresende gedacht. Was passiert, wenn ich mit dem "Sonnenschloss" (Projekttitel) fertig bin? Pause? Abwarten? Kurzgeschichten? Gedichte?

Nein, nein und nein. Natürlich nicht. All diese Möglichkeiten schloss ich aus, da ich mein Genie nicht an sowas verschwenden möchte. Tatsächlich stehen schon erste Konzepte und Ideen für das nächste Projekt und das wird richtig cool. Aber auch darüber reden wir, wenn es so weit ist.

Falls ihr Interesse daran habt, im April testzulesen, dann schreibt mir doch eine Mail an: maximilianwinkel@gmx.net oder meldet euch auf meiner Facebookseite: hier klicken. Voraussetzung wäre allerdings ein flottes Lesetempo und am besten grundlegende Kenntnisse im Fantasybereich.

Nächste Woche werde ich über Horrorfilme schreiben, die mir Angst machen, und außerdem eine exklusive Gastautorin haben, die auch erzählt, welche Filme sie gruselig findet. Das wird spaßig. Bis dahin, und habt eine prima Woche.

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