Donnerstag, 28. April 2016

Stand der Dinge 2016 - Teil Eins

Die fleißigen Leser und zahlreichen Fans (hallo Mama, hallo Papa) werden bemerkt haben, dass es seit dem Jahreswechsel ziemlich still auf meinem Blog geworden ist. Dies hat zahlreiche Gründe, die ich allerdings gar nicht im Detail ausführen möchte. Ich fasse mich daher kurz. Primär hat mein Rückzug aus dem Internet folgende Ursachen:

Erstens: ich habe seit Februar sehr viel zu tun und daher sehr wenig Zeit für "Social-Media".

Zweitens: ich habe nach dem letzten, sehr blog-aktiven Jahr kaum noch das Bedürfnis, zu sämtlichem Quatsch meine Meinung abzugeben (die Welt dreht sich auch weiter, wenn ich Star Wars 7 nicht rezensiere, so traurig das ist).

Drittens: KARASU ist erschienen. Bis zum neuen Buch ist es jedoch noch hin und daher gibt es einfach keine "book-related"-News bei mir. Und in erster Linie dreht es sich ja auf diesem Blog um diese eine, komische Sache: mein Schreiben.

Trotzdem passieren nach wie vor gelegentlich Dinge, die ich euch gerne hier verkünden möchte. So auch jetzt...

Das Wichtigste zuerst: vom 29. April bis zum 03. Mai wird es beide meiner bisher erschienenen Werke, also meinen Debütroman "KARASU" sowie die Vorgeschichte "Die Hexe von Dunner", auf Amazon gratis (!) zum Download geben. In diesem Zeitraum kann also mein gesamtes Schaffen von euch allen heruntergeladen und auf dem kindle, dem Handy oder sogar dem PC gelesen werden. Ich würde mich freuen, wenn ihr noch einmal ordentlich die Werbetrommel für mich rührt und euch nahestehenden Menschen, die Freude an einem finsteren Fantasy-Buch haben könnten, Bescheid gebt. Ihr selbst seid natürlich auch herzlich eingeladen, meine Bücher zu lesen. Ganz besonders freue ich mich außerdem über Amazon-Rezensionen, von denen es bei KARASU bisher leider erst drei gibt.

Also merken: 29.04. bis 03.05. im kindle-Shop auf Amazon die Werke von M. R. Winkel zum Unkostenpreis von 0 (in Worten: null) Euro sichern!

Desweiteren ein kleines Update für die Massen an Lesern, die sehnsüchtig den nächsten Roman erwarten. Ja, ich meine euch - alle drei!

Ich arbeite seit nunmehr vier Jahren täglich an meinen schriftstellerischen Fähigkeiten. Das klingt für einige möglicherweise nach viel Zeit, aber wenn man die Devise "learning by doing" verfolgt, dann sind vier Jahre nichts. Ich verfolge diese Devise. Trotzdem habe ich ein ziemlich großes, persönliches Ziel erfüllt: ich habe einen ganzen Roman geschrieben, ihn veröffentlicht und auch schon ein, zwei Euro damit verdient. Ich habe es "einfach" getan und dabei glücklicherweise auch einiges gelernt.

In meinem Leben gibt es eine Sache, die nur äußerst selten aufkommt: Stillstand. Ich habe keine Lust, mich auf diesem persönlichen Erfolg auszuruhen. Dieses Ziel ist erreicht und deshalb habe ich meinen Kurs schon auf das nächste gesetzt.

Ich weiß jetzt, wie man einen Roman schreibt. Als nächstes will ich lernen, wie man einen Roman schreibt, den man an einen Verlag verkaufen kann. Wie gesagt, meine Devise lautet: learning by doing. Mein derzeitiger Arbeitsschritt ist dabei: schreib das dir bestmögliche Buch. Und mit diesem Arbeitsschritt werde ich locker noch bis 2017 beschäftigt sein. 

Ich habe das unglaubliche Privileg, mich bei der Erfüllung dieses Ziels nicht in Zeitnot zu sehen. Ich studiere und arbeite nebenher, werde im September erst 23 Jahre alt und kann, wie Stromberg so schön sagt, derzeit noch "locker durch die Hose atmen". Ich muss nicht eine Deadline einhalten, um mein Ziel zu erreichen. Ich kann mir für das neue Werk die Zeit nehmen, die es braucht, um wirklich gut zu werden. Ich kann weiter an meinem Handwerk feilen, mir neue Tricks und Kniffe aneignen. Ich kann die Geschichte erzählen, die ich erzählen will. Das ist ein schönes Gefühl.

Um dennoch etwas Transparenz zu wahren: der Erstentwurf wird Ende September fertig sein. Dann erfolgt die erste Korrekturphase, sodass im Dezember (hoffentlich) die Testleser an den Zweitentwurf können. Im Februar oder März 2017 dürfte das Manuskript dann so weit sein, dass es an die Verlage geht. Und die brauchen, wie man weiß, immer recht lange, bis sie sich zurückmelden. Aber so ist das halt. Und wenn es dann nicht klappt, habe ich mein Ziel ja noch lange nicht verfehlt. Dann ist das Buch halt bloß noch nicht gut genug und ich muss weiter lernen, um dann im nächsten oder übernächsten Jahr ein Werk zu schreiben, das sich verkaufen lässt.

Für euch bedeutet das leider erst einmal weiterhin viel Ruhe auf diesem Blog und auf meiner Amazon-Seite, aber früher oder später wird es wieder Lesestoff geben, versprochen. Und ab September rücke ich dann auch genaue Informationen über das derzeitige Projekt heraus.

Das war es erst einmal von mir, aber bald wird es noch einmal ein paar Worte geben. Euch wünsche ich eine schöne Zeit und denkt daran: 29.04. bis 03.05. gibt es "KARASU" und "Die Hexe von Dunner" gratis.

Bis dahin!

1 Kommentar:

mattes hat gesagt…

es gibt allerdings auch familienexterne leser, die sich hier hin und wieder deinen fortschritt anschauen moechten.

und, um deiner frage nach der sinnhaftigkeit mal entgegenzukommen:

1) kannst du den leuten viel wert entgegenbringen, wenn du ihnen (eventuell in etwas groesserem detail) beschreibst, was du bei deiner schreiberei gelernt hast - schliesslich sind auch andere leute da draussen, die es eventuell interessieren wuerde, wie man ein buch schreibt.

2) wuerde das nicht nur die leute bei der stange halten, sondern sie auch neugierig darauf machen, woran du gerade tueftelst und wofuer du dir so viel zeit nimmst. das ganze ist quasi eine grosse werbetrommel.

3) wuerden sich mehr leute(noch mehr als bisher) mit dir identifizieren koennen und dementsprechend einen grund mehr haben, das naechste buch zu kaufen.

4) im endeffekt sicherst du dir so im voraus bereits
- MEHR aufmerksamkeit als autor.
- MEHR bucherloese.
- MEHR fleissige leser und zahlreiche fans.
- MEHR amazon rezensionen.

5) durch so eine entwicklung machst du dich auch ein stueck weit unabhaengig von verlagen. im heutigen ebook-zeitalter gibt es mittlerweile zig autoren die ein gutes leben fuehren, indem sie ihre werke autonom z.B. auf amazon veroeffentlichen. das ist zwar scheinbar nicht dein (primaeres) ziel, allerdings definitiv auch nicht von nachteil, wenn sich so ein toller verleger mal darauf kommt deinen namen in google zu hacken.

dementsprechend kannst du ja vielleicht mal sagen, ob du das aehnlich siehst. und daraufhin mal wieder mehr bloggen.

oder diesen kommentar in deine (und da bin ich mir sicher) bereits ueberquellenden ordner von fanpost, heiratsantraegen und liebesbekundungen einreihen.